Vereins-Satzung

Inhalt der Satzung vom 22.4.2005

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
§ 2 Zweck des Vereins
§ 3 Gemeinnützigkeit
§ 4 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft
§ 5 Beiträge
§ 6 Organe des Vereins
§ 7 Vorstand
§ 8 Beirat
§ 9 Mitgliederversammlung
§ 10 Auflösung des Vereins

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Alumni der Informatik Dortmund (e.V.) - Vereinigung der Ehemaligen und Freunde des Fachbereichs Informatik der Universität Dortmund.". Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dortmund eingetragen werden und erhält den Zusatz "e.V." (eingetragener Verein).
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Dortmund.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein bezweckt die Stärkung der Beziehungen und des Erfahrungsaustausches zwischen Wissenschaft und beruflicher Praxis durch Etablierung einer Plattform der wechselseitigen Unterstützung und Förderung
    • des Fachbereichs Informatik der Universität Dortmund und seiner Mitglieder in ihren Aufgaben der wissenschaftlichen Forschung, Lehre und weiterführenden Wissensvermittlung
    • der Absolventinnen, Absolventen, ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs in ihren beruflichen Aufgaben, ihrer fachlichen Weiterbildung und ihrem gesellschaftlichen Umfeld,
    • von Personen und Organisationen, die sich dem Fachbereich verbunden fühlen und die Ziele des Vereins befürworten, sowie durch kontinuierliche Förderung und Weiterentwicklung des entstehenden kooperativen Netzwerkes.
  2. Die Ziele des Vereins sollen insbesondere erreicht werden mittels
    • Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen zu aktuellen fachlichen Fragen und Ergebnissen,
    • Durchführung von Begegnungsveranstaltungen mit der Gelegenheit zu persönlichen Kontaktaufnahmen der Mitglieder und zur Vertiefung der Kontakte zwischen Ehemaligen und Fachbereich,
    • Verbreitung geeigneter Informationen aus dem Fachbereich sowie von Einladungen zu ausgewählten Veranstaltungen des Fachbereichs und der Universität
    • Hilfestellungen bei der Aufnahme und Pflege von Kontakten zwischen Mitgliedern des Vereins sowie zwischen Mitgliedern und Fachbereich, beim gegenseitigen Erfahrungsaustausch, beim Wissenstransfer aus der und in die berufliche Praxis,
    • Hilfestellungen bei der Vermittlung von Erfahrungen und Ratschlägen aus dem Berufsleben an die Studierenden des Fachbereichs als "Brücke zwischen Studierenden und Praxis".
  3. Der Verein ist offen für Kooperationen mit Vereinen und Organisationen, deren Ziele seine eigenen Aufgaben berühren bzw. unterstützen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftliche, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
  2. Mittel des Vereins sowie alle wirtschaftlichen und rechtlichen Vorteile, die dem Verein erwachsen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke eingesetzt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins; sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf dessen Vermögen.
  3. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft können natürliche und juristische Personen erwerben. Natürliche Personen haben aktives und passives Stimmrecht. Juristischen Personen kann im Einzelfall durch den Vorstand das aktive Stimmrecht gewährt werden. Natürliche Personen sollen Absolventen bzw. ehemalige Mitglieder des Fachbereichs Informatik der Universität Dortmund sein. Die Mitgliedschaft erwerben können auch andere Personen, die sich dem Fachbereich verbunden fühlen und beabsichtigen, den Verein aktiv zu unterstützen. Ehrenmitgliedschaften können seitens der Mitgliederversammlung verliehen werden, sofern sie den Vereinszielen förderlich sind.
  2. Die Mitgliedschaft wird durch briefliche oder elektronische Beitrittserklärung gegenüber dem Vorstand beantragt. Der Vorstand entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen über die Aufnahme. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Aufnahme oder Ablehnung sind dem Antragsteller brieflich oder elektronisch mitzuteilen; im Falle der Ablehnung ist eine Angabe von Gründen nicht erforderlich.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod, Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis oder Ausschluss, bei juristischen Personen auch durch deren Auflösung oder Aufhebung.
  4. Ein Austritt erfolgt durch briefliche oder elektronische Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist. Er bedarf keiner Begründung.
  5. Eine Streichung der Mitgliedschaft kann durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes erfolgen, wenn das Mitglied mit der Zahlung des Jahresbeitrages trotz brieflicher Mahnung mehr als ein Jahr im Rückstand ist.
  6. Bei schwerwiegender schuldhafter Verletzung der Mitgliedspflichten oder vereinsschädigendem Verhalten kann ein Mitglied durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Dem Mitglied ist vor einem solchen Beschluss Gelegenheit zu mündlicher, brieflicher oder elektronischer Stellungnahme zu geben. Der begründete Beschluss ist dem Mitglied brieflich oder elektronisch mitzuteilen. Das Mitglied kann innerhalb eines Monats gegen den Beschluss Einspruch einlegen. In diesem Falle entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung über den Einspruch.

§ 5 Beiträge

  1. Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Jahresbeiträge.
  2. Über Höhe und Fälligkeit der Jahressbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder, sowie in Ausnahmefällen auch andere Mitglieder, können seitens des Vorstandes von der Beitragspflicht ganz oder teilweise befreit werden.
  3. Durch darüber hinausgehende Zuwendungen können die Mitglieder die Zwecke des Vereins zusätzlich fördern.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  • der Vorstand,
  • der Beirat,
  • die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern:
    • einem/einer Vorsitzenden
    • einem/einer stellvertretenden Vorsitzenden
    • einem/einer Schatzmeister/in
    • einem/einer Schriftführer/in
  2. Der Vorstand kann um bis zu vier Mitglieder mit besonderen Aufgaben erweitert werden. Eine Erweiterung erfolgt auf Vorschlag des Vorstands. Sie ist von der Mitgliederversammlung zu bestätigen.

  3. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsperiode des Gründungsvorstands beträgt ein Jahr, die folgenden Amtsperioden betragen jeweils zwei Jahre. Wiederwahlen sind zulässig. Nach Ablauf der Amtsperiode bleibt der Vorstand bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so übernimmt bis zur Wahl eines Nachfolgers der verbleibende Vorstand die entsprechenden Aufgaben kommissarisch.
  4. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er führt die Vereinsgeschäfte gemäß vorliegender Satzung sowie zusätzlicher Weisungen der Mitgliederversammlung. Er verwaltet das Vereinsvermögen. Im Außenverhältnis vertritt der/die Vorsitzende oder der /die stellvertretende Vorsitzende den Verein.
  5. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Vorbereitung, Einberufung und Durchführung der Mitgliederversammlungen,
    • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
    • Unterrichtung des Beirats über Angelegenheiten der Vereinsführung sowie Vorbereitung und Einberufung von gemeinsamen Sitzungen des Vorstands und des Beirats,
    • Buchführung und Vorlage eines Jahresberichts,
    • Aufnahme von Mitgliedern.
  6. Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich. Nachgewiesene Auslagen können ersetzt werden, sofern sie erforderlich waren.

§ 8 Beirat

  1. Der Beirat besteht aus vier bis zehn Mitgliedern. Der Beirat soll sich aus Absolventen und ehemaligen Mitarbeitern des Fachbereichs zusammensetzen. Andere Personen mit aktivem Interesse an der Weiterentwicklung des Vereins können dem Beirat angehören, wobei eine Mehrheit der Ehemaligen gewahrt bleiben soll.
  2. Die Mitgliederversammlung wählt den Gründungsbeirat für eine Amtsperiode von einem Jahr, die folgenden Beiräte für Amtsperioden von jeweils zwei Jahren. Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Sprecher und unterrichtet den Vorstand über das Wahlergebnis. Wiederwahlen sind zulässig.
  3. Der Beirat nimmt Aufgaben der Beratung und Unterstützung des Vorstands wahr. Er achtet dabei insbesondere auf die effektive Erreichung der Vereinsziele, unterbreitet diesbezügliche Vorschläge und übernimmt auf Anfrage diesbezügliche Aufgaben.
  4. Der Beirat trifft mindestens einmal jährlich zusammen. Über die Beiratssitzungen wird eine Niederschrift angefertigt, die den Mitgliedern des Vereins auf Anfrage zugänglich gemacht wird. Der Beirat ist befugt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
  5. Der Beirat trifft sich darüber hinaus zu gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand. Er wird seitens des Vorstands über wesentliche Projekte und Entwicklungen des Vereins informiert und berät mit dem Vorstand die Vereinspolitik.

§ 9 Mitgliederversammlung

Einberufung der Mitgliederversammlung
  1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich abzuhalten. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung brieflich oder elektronisch einberufen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Sie muss einberufen werden, sofern die Mehrheit des Vorstandes, oder die Mehrheit des Beirats, oder ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung die Einberufung fordert.
  3. Beschlussfähigkeit / Beschlussfassung
  4. Grundsätzlich ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung beschlussfähig.
  5. Bei Beschlussfassungen hat jedes Mitglied eine Stimme. Juristische Personen sind verpflichtet, dem Vorstand bekannt zu geben, welche Person in der Mitgliederversammlung vertretungsberechtigt ist.
  6. . Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse in der Regel mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Davon abweichend
    • ist für die Verleihung von Ehrenmitgliedschaften (§ 4, Abs.1), für die Erweiterung des Vorstands (§ 7, Abs.1) sowie bei Vorstandswahlen (§ 7, Abs.2) die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich,
    • bedürfen satzungsändernde Beschlüsse einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
    • Die Modalitäten der Auflösung des Vereins sind in § 10 geregelt.

    Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
  7. Der Beratung und Beschlussfassung der ordentlichen Mitgliederversammlung obliegen insbesondere:
    • die Wahl des Vorstandes und die Wahl des Beirates,
    • die Entgegennahme des Vorstandsberichts über das vergangene Geschäftsjahr,
    • die Feststellung des Jahresabschlusses und die Entlastung von Vorstand und Beirat,
    • die Wahl bzw. Bestellung der Kassenprüfer,
    • die Entscheidung über Anträge des Vorstandes oder einzelner Mitglieder,
    • die Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds,
    • die Änderung der Satzung,
    • die Auflösung des Vereins.

    Zum Zwecke der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister behördlicherseits geforderte Ergänzungen oder Änderungen der Satzung dürfen durch Vorstandsbeschluss vorgenommen werden.

  8. Niederschrift der Versammlungsbeschlüsse
  9. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt, die von zwei Mitgliedern des Vorstandes zu unterzeichnen ist. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

§ 10 Auflösung des Vereins

  1. Über eine Auflösung des Vereins entscheidet eine zu diesem alleinigen Zwecke einberufene Mitgliederversammlung. Sie ist beschlussfähig bei Teilnahme der absoluten Mehrheit der insgesamt stimmberechtigten Mitglieder. Der Auflösungsbeschluss bedarf der absoluten Mehrheit der insgesamt stimmberechtigten Mitglieder.
  2. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Maßgabe des Abs. 1 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen ab Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die neue Mitgliederversammlung ist in jedem Fall beschlussfähig. Sie kann die Auflösung mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschließen.
  3. Eine Rückzahlung der seitens der Mitglieder zugeführten Beiträge und sonstigen Zuwendungen erfolgt nicht.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Fachbereich Informatik der Universität Dortmund, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.